
Für Pflegedienste, Heime, MVZ, Praxen und Dental-Labore
Die Mappe ist fertig, bevor der MD klingelt
Ein Pflegeträger mit mehr als zwanzig Einrichtungen und rund 1.400 examinierten Kräften wollte eine Sache: Wundversorgung so schulen, dass jede Fachkraft jedes Jahr ihren Nachweis hat, ohne dass die Qualitätsbeauftragte im Frühjahr Ordner durchsucht. So lief der Pilot.
Eine Geschichte in sieben Stationen
Ein Träger, 1.400 Fachkräfte, ein Thema, das jedes Jahr wiederkommt.
Ein echtes Haus, anonymisiert. Was hier steht, ist so passiert oder im Pilot so gelaufen. Namen und Zahlen, die eine Freigabe brauchen, fehlen absichtlich.

Der Auslöser
Ein Brief, und die Suche beginnt.
Die Ankündigung einer Qualitätsprüfung nach § 114 SGB XI kommt mit Vorlauf, aber nicht mit Vorbereitung. Die Qualitätsbeauftragte weiß, dass geschult wurde. Sie weiß nur nicht, wo der Beleg für jede einzelne Fachkraft liegt: in Teilnehmerlisten, in Mails, in Köpfen.
Beim Wundmanagement kommt dazu, dass die Fortbildungspflicht jährlich ist. Wer zertifiziert ist, braucht jedes Jahr acht Punkte, vierzig in fünf Jahren. Das Zertifikat läuft nach fünf Jahren ab. Ein Rhythmus, den kein Ordner von allein einhält.
Die Funktion dahinter
Qualifizierungsprogramm mit Frist
Ein Programm legt je Rolle fest, welche Befähigung eine Fachkraft nachweisen muss und wie lange der Nachweis gilt. Ablauf-Erinnerungen laufen automatisch, bevor etwas fällig wird.
Wo: Verwaltung, Qualifizierung, Programme

Die Quelle
Der Expertenstandard wird zur Version 1.
Der Träger schult nicht nach irgendeinem Wundmanagement, sondern nach seinem: dem Expertenstandard in der Fassung, die die Wundexpertin freigegeben hat. Genau dieses Dokument wird in die Wissensbasis geladen, mit Eigentümerin, Freigabestand und Version.
Ab hier hängt alles an dieser Version. Kurs, Prüfung und jede Antwort eines Agents verweisen auf sie. Für die Demo hat Lekto 55 sicherheitskritische Aussagen aus dem Standard markiert, damit die Wundexpertin sie vor der Freigabe einzeln prüft.
Die Funktion dahinter
Wissensbasis mit versionierter Freigabe
Dokumente werden als Version hochgeladen, geprüft und freigegeben. Entwürfe erreichen niemanden. Wissensräume und Eigentümer regeln, wer freigibt.
Wo: Verwaltung, Wissen

Der Kurs
Sechs Module, zwanzig Lektionen, auch zum Hören.
Aus dem freigegebenen Standard entwirft Lekto den Kurs: Struktur, Lernziele, Lektionen, Kontrollfragen. Die Wundexpertin streicht, ergänzt, gibt frei. Für den Pilot wurden sechs Module mit zwanzig Lektionen daraus, jede Aussage auf den Standard zurückführbar.
Eine Pflegekraft lernt selten am Schreibtisch. Deshalb gibt es jede Lektion auch als Audio im Studio-Ton, für die Fahrt zum Dienst oder die Pause. Dieselbe Lektion, dieselben Kontrollfragen.
Die Funktion dahinter
KI-Entwurf aus Dokument, Studio-Audio
„Aus Text/Dokument erstellen“ schlägt Kurs und Kontrollfragen vor; das Studio produziert die Lektion als Audio, mit Eigenaufnahme oder synthetischer Stimme und Kennzeichnung nach EU AI Act.
Wo: Verwaltung, Kurse, Import und Studio

Die Prüfung
Bestanden wird gegen den Standard, nicht gegen ein Gefühl.
Am Ende des Kurses steht eine Prüfung mit Antwortprotokoll. Wer besteht, hat Stufe 2 der Absicherungsleiter: geprüftes Wissen. Für Wundversorgung reicht das nicht, es kommt die Praxis dazu.
Die Praxisanleiterin beobachtet den Verbandswechsel nach fünf Kriterien und bestätigt ihn. Das ist Stufe 3: beobachtete Anwendung. Beides landet als Ereignis im Nachweis, jedes mit Datum und bestätigender Person.
Die Funktion dahinter
Assessments und Praxisbeobachtung
Elf Fragetypen, automatische Bewertung mit Antwortprotokoll. Praxischecks mit Kriterien werden von einer berechtigten Person bestätigt und als Evidenz-Ereignis festgehalten.
Wo: Verwaltung, Qualifizierung, Befähigungen

Der Nachweis
Die Mappe ist eine Tabelle, die niemand pflegen muss.
Die Kompetenzmatrix zeigt je Person und Befähigung, wo sie steht: nachgewiesen, in Prüfung, läuft ab, fällig. Nicht als Farbe allein, sondern als Form, damit es auch gedruckt und für jede Prüferin lesbar ist.
Was die Prüfung sehen will, liegt als eingefrorener Registereintrag mit Prüfsumme vor, dazu das signierte Zertifikat und das Antwortprotokoll. Eine tägliche Hash-Kette versiegelt die Ereignisse. Nichts davon lässt sich nachträglich ändern.
Die Funktion dahinter
Kompetenzmatrix, Registereintrag, Audit-Kette
Die Matrix je Rolle als Tabelle mit CSV-Export; je Abschluss ein Registereintrag mit HMAC-Prüfsumme und ein signiertes Zertifikat, auch als Open Badge; tägliche Hash-Kette über alle Ereignisse.
Wo: Verwaltung, Mitarbeiter, Qualifikationsmatrix und Personenprofil

Der Alltag
Um drei Uhr nachts antwortet der Standard.
Die Frage im Nachtdienst kommt nicht aus dem Kurs, sie kommt aus der Situation. Theo antwortet nur aus der freigegebenen Wissensbasis, nennt Version und Abschnitt und stellt eine Rückfrage, die zum Nachdenken bringt.
Weiß er etwas nicht, sagt er das, und die Frage erscheint als Wissenslücke in der Redaktionsliste der Wundexpertin. Erkennt er eine Notlage, holt er Menschen dazu. Jede Antwort wird mit Beleg gespeichert, und dieser Beleg ist unveränderlich.
Die Funktion dahinter
KI-Agent Theo mit Quellenangabe und Eskalation
Antworten nur aus freigegebenen Quellen, mit Zitat bis auf den Abschnitt; Gedächtnis je Lernendem; Krisenerkennung und Übergabe an Menschen; Wissenslücken als Liste; Auswertung je Agent.
Wo: Lernbereich, Coach; Verwaltung, Agents

Die Änderung
Version 2 kommt, und Lekto sagt, wen sie betrifft.
Ein Jahr später gibt es den Standard in neuer Fassung. In den meisten Häusern wird der Ordner getauscht, und niemand weiß, welche Schulung jetzt veraltet ist. Hier zeigt die Wissensbasis vor der Freigabe, welche Lektionen, welche Prüfungsfragen und welche gespeicherten Antworten an der alten Version hängen.
Die Wundexpertin entscheidet, was neu geschult wird. Die betroffenen Nachweise werden neu fällig, die Erinnerungen gehen raus, und der Jahresrhythmus läuft weiter, ohne dass jemand daran denken muss.
Die Funktion dahinter
Change-Impact
Vor der Freigabe einer neuen Version listet Lekto, welche Kurse, Lektionen und Befähigungen auf der Quelle ruhen. Betroffene Nachweise lassen sich neu fällig stellen.
Wo: Verwaltung, Wissen, Quelle, Auswirkungen
8 / Jahr
Fortbildungspunkte, die ein ICW-Zertifikat jährlich verlangt. Der Rhythmus, den das Programm abbildet.
L1 bis L3
Absicherungsstufen: Kenntnisnahme, geprüftes Wissen, beobachtete Anwendung.
55
sicherheitskritische Aussagen, die vor dem Pilot einzeln geprüft wurden.
0
Antworten des Agents außerhalb der freigegebenen Quellen. Er sagt lieber, dass er es nicht weiß.
Die Fragen, die uns Häuser wie dieses stellen.
- Sind wir damit bei der Prüfung auf der sicheren Seite?
- Das würde Ihnen niemand ehrlich versprechen. Lekto belegt lückenlos, was Sie getan haben: je Person, mit Quelle, Datum, Protokoll und Prüfsumme. Was die Prüfung daraus macht, entscheidet die Prüfung.
- Führt Lekto ICW-Punkte?
- Nicht als Punktekonto. Lekto führt Nachweise mit Gültigkeit und Frist und erinnert vor dem Ablauf. Die Punkte trägt die Fachkraft bei der Zertifizierungsstelle ein, mit dem Zertifikat aus Lekto als Beleg.
- Wir haben eine QM-Software. Was ändert sich?
- Nichts an Ihren Dokumenten. Die bleiben, wo sie sind. Lekto bindet die freigegebene Fassung ein und führt daran den Nachweis je Person. Das ist der Teil, den QM-Software nicht tut.
- Was ist mit Bewohnerdaten?
- Lekto verarbeitet Nachweise über Mitarbeitende, keine Bewohnerdaten. Für alles, was Gesundheitsdaten berührt, gilt im Produkt eine eigene Freigabeliste je KI-Endpunkt. Den Auftragsverarbeitungsvertrag bekommen Sie vor dem Vertrag.